Claus-Peter Hoffmann
Heilpraktiker
Praxis für Hypnosetherapie

Koldingstraße 8
24105 Kiel

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Termine nach Absprache

Ängste und Panikattacken

Allgemein

Terror, Milzbrand, Katastrophen: In diesen Tagen gibt es viele Gründe, sich zu fürchten. Für manche Menschen wird das Gefühl der Bedrohung zum Dauerzustand.

Wir alle haben Angst: vor dem Fliegen, der Grippewelle, dem Examen, dem Weltkrieg, dem Verlassenwerden, dem Zahnarzt. Ängste - kollektive wie individuelle - kommen und gehen, werden durch irgendetwas ausgelöst, lassen nach, werden überwunden. Sie führen manchmal dazu, dass wir unser Verhalten ändern, sie schützen aber auch vor Risiken und Gefahren. Angst kann Leben retten. Was aber geschieht, wenn sie außer Kontrolle gerät, wenn sie krank macht und selbst zur Krankheit wird? 

In Deutschland hat mehr als ein Viertel der Bevölkerung einer großen Bestandsaufnahme des Münchner Max-Planck-Instituts für Psychiatrie zufolge schon einmal an krankhaften Ängsten gelitten, Frauen gut doppelt so oft wie Männer. 

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1. Panikstörung

"Die Attacke kommt immer ganz plötzlich, wie aus heiterem Himmel, es schnürt mir den Hals zu, immer enger, mein Herz fängt wie wild an zuschlagen, die Umgebung fühlt sich plötzlich so irreal an, alles fängt an sich zu drehen, mir wird schwindelig, ich habe angst verrückt zu werden, oder zu sterben, Todesangst breitet sich aus. Das bilde ich mir nicht ein, sondern dass passiert wirklich in meinem Körper.

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2. Generalisierte Angststörung

Hierbei handelt es sich um eine lang anhaltende Angst, die nicht nur auf bestimmte Situationen oder Objekte begrenzt ist. Der Patient kann sich nur kurzfristig von dieser Angst ablenken oder distanzieren. Es zeigen sich folgende typische Symptome: motorische Spannung, die durch Zittern, Muskelanspannung und Ruhelosigkeit gekennzeichnet ist, unkontrollierbare Übererregbarkeit, die sich durch Beklemmungsgefühle, Schwitzen, Mundtrockenheit und Schwindel äußert, übermäßige Wachsamkeit und erhöhte Aufmerksamkeit, die sich durch ein Gefühl der Anspannung, übermäßige Schreckhaftigkeit, Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten und Reizbarkeit bemerkbar macht.

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3. Phobien

Diese Angststörung wird als eine unvernünftige, sich entgegen besserer Einsicht zwanghaft aufdrängende Angst vor bestimmten Gegenständen oder Situationen definiert. Es werden die folgenden Erscheinungsformen unterschieden:

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4. Prüfungsangst

Angst vor Prüfungen ist ein großes Hindernis für viele Menschen in der Schule, Lehre, Studium oder im späteren Leben.
Menschen, die unter Prüfungsängsten leiden, haben Angst vor der Überprüfung Ihrer Leistungsfähigkeit. Wie jede Angst ist sie zunächst ‚normal‘.
Sie ist eine Sonderform der sozialen Phobie.
Meist entsteht die Prüfungsangst aus negativen Vorerfahrungen in einer Prüfungssituation oder aus Erzählungen und selbst ausgestalteten „Bildern“ solcher Erfahrungen.
Ein gewisses Maß an Angst kann vor und in der Prüfung durchaus leistungssteigernd wirken, insbesondere, wenn die abgefragten Leistungen hoch automatisiert sind. Je komplexer die abgefragten Leistungen sind, um so störanfälliger werden sie durch Angst.

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Psychotherapie der Angst

Psychotherapie ist bei Angststörungen wirksam, wobei verhaltenstherapeutische Interventionen die besten Ergebnisse aufweisen. Da die Psychotherapie von Angststörungen in die Hand der spezifisch ausgebildeten Fachperson gehört, sollen hier die Möglichkeiten der Behandlung nur skizziert werden.

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